Bonn, 11. Mai 2026. Die zunehmende Prominenz autoritärer Planungsansätze auf dem Weltstädteforum erhöht die Gefahr, dass UN-Habitats wichtigste Konferenz Autokraten eine globale Bühne bietet.
Vom 17. bis 22. Mai findet in Baku, Aserbaidschan, das 13. UN-Weltstädteforum (WUF) statt. Zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal seit 2020 richtet ein autoritärer Staat UN-Habitats wichtigste Konferenz zur Stadtentwicklung aus. Während Deutschland und andere demokratische Staaten ihre Präsenz auf dem Forum zurückfahren, wächst die Sichtbarkeit autoritärer Staaten. Setzt sich dieser Trend fort, droht die Konferenz zu einer globalen Bühne für autoritären Urbanismus zu werden.
Das letzte WUF im Jahr 2024 war dafür ein Paradebeispiel. Gastgeberland Ägypten nutzte die globale mediale und politische Aufmerksamkeit in Kairo, um sein umstrittenes Projekt einer neuen Hauptstadt zu präsentieren: die mehrere Milliarden US-Dollar teure Planstadt wurde heftig dafür kritisiert vor allem einer kleinen wohlhabenden Minderheit zu dienen, weitgehend unbewohnt zu sein und Investitionen aus Ägyptens bestehenden Städten abzuziehen. Das Magazin „The Economist“ bezeichnete das Projekt pointiert als „Egypt‘s new pyramid scheme“ (übersetzt „Ägyptens neues Schneeballsystem“ – womit auf eine Betrugsmasche angespielt wird).
An städtischen Herausforderungen, die neue Entwicklungsansätze erfordern, mangelt es nicht. In Afrika schreitet die Urbanisierung rasant voran; die städtische Bevölkerung wird sich Prognosen zufolge von 700 Millionen im Jahr 2020 auf 1,4 Milliarden im Jahr 2050 verdoppeln. Weltweit leben noch immer rund eine Milliarde Menschen in informellen Siedlungen, oft ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Gleichzeitig verursachen Städte über 70 % der globalen Treibhausgasemissionen und spielen damit eine zentrale Rolle im Klimaschutz.
Doch der von vielen Autokratien bevorzugte Planungsansatz – der in ihren WUF-Pavillons deutlich sichtbar wird – scheitert häufig bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, vor allem, weil er nicht darauf ausgelegt ist, der Mehrheit der Bevölkerung zugutezukommen. Vielmehr dient dieser Ansatz, den der Politikwissenschaftler James Scott als „autoritären Hochmodernismus“ bezeichnet hat, in der Regel vor allem den Interessen und Fantasien des Regimes, etwa der Festigung politischer Macht und der Ausübung sozialer Kontrolle. Als Ideologie setzt dieser Ansatz auf von oben gesteuerte Masterpläne, die notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt werden und von den Lebensrealitäten der Menschen losgelöst sind.
Abgesehen davon, dass dieser Planungsansatz autoritäre Regime stärkt, zeigt sich historisch, dass er städtische Probleme häufig eher verschärft als löst. Der Ansatz geht in der Regel mit einer enormen Verschwendung öffentlicher und privater Ressourcen einher und verursacht meist erhebliche soziale und ökologische Schäden. Prominente Beispiele für gescheiterten autoritären Hochmodernismus sind Planstädte wie etwa Malaysias „Forest City“, Saudi-Arabiens „The Line“ und Abu Dhabis gescheiterte Ökostadt „Masdar City“. Schätzungen zufolge stehen zwei Drittel dieser neuen Stadtprojekte nahezu leer oder sind vollständig unbewohnt und resultieren in sogenannten „Geisterstädten“. Projekte wie diese kommen in erster Linie politischen Eliten, Interessengruppen und Investor*innen zugute – nicht den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung oder deren Menschenrechten.
Alternative Stadtentwicklungsmodelle, die auf Stadterneuerung statt Masterpläne, auf Bürger*innenbeteiligung statt Eliteprojekte und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung statt auf Regimeinteressen setzen, wirken oft weniger spektakulär. Diese pluralistischen Planungsansätze funktionieren jedoch häufig nicht nur besser, sondern sind auch unerlässlich für den Abbau städtischer Ungleichheit, auch und gerade in informellen Siedlungen.
Daher ist es wichtig, auf Konferenzen wie dem WUF pluralistische Ansätze der Stadtentwicklung sichtbar zu machen. Tausende politische Entscheidungsträger*innen, Investor*innen, Journalist*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft kommen bei solchen Veranstaltungen zusammen, um Planungskonzepte der Stadtentwicklung zu beleuchten, zu diskutieren und zu entwerfen. Beim letzten WUF in Kairo bot der deutsche Pavillon eine wichtige Insel demokratischen Diskurses inmitten einer Flut überwiegend autoritärer urbaner Visionen. Er war als öffentliches Forum konzipiert, brachte unterschiedliche Perspektiven und Denkweisen zusammen und ermöglichte somit wichtige inklusive Diskussionen.
In diesem Jahr in Baku wird es jedoch keinen deutschen Pavillon geben. Auch andere Demokratien reduzieren aufgrund von Kürzungen ihrer Entwicklungsprogramme ihre Präsenz auf der Konferenz. Die Abwesenheit dieser Pavillons und Begegnungsräume bedeutet verpasste Gelegenheiten, WUF-Teilnehmenden aus aller Welt demokratischere, pluralistische und nachhaltigere Wege der Stadtentwicklung vorzustellen.
Die in den Pavillons präsentierten Stadtvisionen sind natürlich nur eine Dimension der Veranstaltung. Doch wenn Deutschland und andere Demokratien ihre Partner bei der Bewältigung drängender städtischer Herausforderungen wirksam und zugleich finanziell verantwortungsvoll unterstützen wollen, dürfen sie sich dem globalen Wettbewerb um die Gestaltung der Städte von morgen nicht entziehen. Deutschland sollte daher erwägen, beim nächsten WUF 2028 in Mexiko-Stadt wieder einen Pavillon zu organisieren und gemeinsam mit demokratischen Partnerländern Möglichkeiten auszuloten, dem autoritären Trend entgegenzuwirken. Dies könnte auch bedeuten, selbst in der Zukunft ein Weltstädteforum auszurichten.
Bonn, 11. Mai 2026. Die zunehmende Prominenz autoritärer Planungsansätze auf dem Weltstädteforum erhöht die Gefahr, dass UN-Habitats wichtigste Konferenz Autokraten eine globale Bühne bietet.
Vom 17. bis 22. Mai findet in Baku, Aserbaidschan, das 13. UN-Weltstädteforum (WUF) statt. Zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal seit 2020 richtet ein autoritärer Staat UN-Habitats wichtigste Konferenz zur Stadtentwicklung aus. Während Deutschland und andere demokratische Staaten ihre Präsenz auf dem Forum zurückfahren, wächst die Sichtbarkeit autoritärer Staaten. Setzt sich dieser Trend fort, droht die Konferenz zu einer globalen Bühne für autoritären Urbanismus zu werden.
Das letzte WUF im Jahr 2024 war dafür ein Paradebeispiel. Gastgeberland Ägypten nutzte die globale mediale und politische Aufmerksamkeit in Kairo, um sein umstrittenes Projekt einer neuen Hauptstadt zu präsentieren: die mehrere Milliarden US-Dollar teure Planstadt wurde heftig dafür kritisiert vor allem einer kleinen wohlhabenden Minderheit zu dienen, weitgehend unbewohnt zu sein und Investitionen aus Ägyptens bestehenden Städten abzuziehen. Das Magazin „The Economist“ bezeichnete das Projekt pointiert als „Egypt‘s new pyramid scheme“ (übersetzt „Ägyptens neues Schneeballsystem“ – womit auf eine Betrugsmasche angespielt wird).
An städtischen Herausforderungen, die neue Entwicklungsansätze erfordern, mangelt es nicht. In Afrika schreitet die Urbanisierung rasant voran; die städtische Bevölkerung wird sich Prognosen zufolge von 700 Millionen im Jahr 2020 auf 1,4 Milliarden im Jahr 2050 verdoppeln. Weltweit leben noch immer rund eine Milliarde Menschen in informellen Siedlungen, oft ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Gleichzeitig verursachen Städte über 70 % der globalen Treibhausgasemissionen und spielen damit eine zentrale Rolle im Klimaschutz.
Doch der von vielen Autokratien bevorzugte Planungsansatz – der in ihren WUF-Pavillons deutlich sichtbar wird – scheitert häufig bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, vor allem, weil er nicht darauf ausgelegt ist, der Mehrheit der Bevölkerung zugutezukommen. Vielmehr dient dieser Ansatz, den der Politikwissenschaftler James Scott als „autoritären Hochmodernismus“ bezeichnet hat, in der Regel vor allem den Interessen und Fantasien des Regimes, etwa der Festigung politischer Macht und der Ausübung sozialer Kontrolle. Als Ideologie setzt dieser Ansatz auf von oben gesteuerte Masterpläne, die notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt werden und von den Lebensrealitäten der Menschen losgelöst sind.
Abgesehen davon, dass dieser Planungsansatz autoritäre Regime stärkt, zeigt sich historisch, dass er städtische Probleme häufig eher verschärft als löst. Der Ansatz geht in der Regel mit einer enormen Verschwendung öffentlicher und privater Ressourcen einher und verursacht meist erhebliche soziale und ökologische Schäden. Prominente Beispiele für gescheiterten autoritären Hochmodernismus sind Planstädte wie etwa Malaysias „Forest City“, Saudi-Arabiens „The Line“ und Abu Dhabis gescheiterte Ökostadt „Masdar City“. Schätzungen zufolge stehen zwei Drittel dieser neuen Stadtprojekte nahezu leer oder sind vollständig unbewohnt und resultieren in sogenannten „Geisterstädten“. Projekte wie diese kommen in erster Linie politischen Eliten, Interessengruppen und Investor*innen zugute – nicht den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung oder deren Menschenrechten.
Alternative Stadtentwicklungsmodelle, die auf Stadterneuerung statt Masterpläne, auf Bürger*innenbeteiligung statt Eliteprojekte und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung statt auf Regimeinteressen setzen, wirken oft weniger spektakulär. Diese pluralistischen Planungsansätze funktionieren jedoch häufig nicht nur besser, sondern sind auch unerlässlich für den Abbau städtischer Ungleichheit, auch und gerade in informellen Siedlungen.
Daher ist es wichtig, auf Konferenzen wie dem WUF pluralistische Ansätze der Stadtentwicklung sichtbar zu machen. Tausende politische Entscheidungsträger*innen, Investor*innen, Journalist*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft kommen bei solchen Veranstaltungen zusammen, um Planungskonzepte der Stadtentwicklung zu beleuchten, zu diskutieren und zu entwerfen. Beim letzten WUF in Kairo bot der deutsche Pavillon eine wichtige Insel demokratischen Diskurses inmitten einer Flut überwiegend autoritärer urbaner Visionen. Er war als öffentliches Forum konzipiert, brachte unterschiedliche Perspektiven und Denkweisen zusammen und ermöglichte somit wichtige inklusive Diskussionen.
In diesem Jahr in Baku wird es jedoch keinen deutschen Pavillon geben. Auch andere Demokratien reduzieren aufgrund von Kürzungen ihrer Entwicklungsprogramme ihre Präsenz auf der Konferenz. Die Abwesenheit dieser Pavillons und Begegnungsräume bedeutet verpasste Gelegenheiten, WUF-Teilnehmenden aus aller Welt demokratischere, pluralistische und nachhaltigere Wege der Stadtentwicklung vorzustellen.
Die in den Pavillons präsentierten Stadtvisionen sind natürlich nur eine Dimension der Veranstaltung. Doch wenn Deutschland und andere Demokratien ihre Partner bei der Bewältigung drängender städtischer Herausforderungen wirksam und zugleich finanziell verantwortungsvoll unterstützen wollen, dürfen sie sich dem globalen Wettbewerb um die Gestaltung der Städte von morgen nicht entziehen. Deutschland sollte daher erwägen, beim nächsten WUF 2028 in Mexiko-Stadt wieder einen Pavillon zu organisieren und gemeinsam mit demokratischen Partnerländern Möglichkeiten auszuloten, dem autoritären Trend entgegenzuwirken. Dies könnte auch bedeuten, selbst in der Zukunft ein Weltstädteforum auszurichten.
Revised version (May 2026)
Tax expenditures (TEs) are benefits granted through the tax system that lower government revenue and the taxliability of beneficiaries. Governments worldwide use TEs to pursue different policy goals such as attracting investment, boosting innovation and mitigating inequality. At the same time, TEs are costly: according to the Global Tax Expenditures Database (GTED), the worldwide average over the 1990-2023 period is 3.7 percent of GDP and 23.0 percent of tax revenue (Redonda et al., 2025). When ill designed, they can be ineffective in reaching their stated goals. They can also be highly distortive and trigger negative externalities. Yet, despite the fact that TEs have similar effects on public budgets as direct spending programmes, the lack of transparency in the TE field is striking, as only 116 out of 218 jurisdictions have reported on TEs at least once since 1990.1 In addition, the quality, regularity and scope of such reports are highly heterogeneous and, in many cases, do not allow to engage in meaningful discussions on the effectiveness and efficiency of TEs. The Global Tax Expenditures Transparency Index (GTETI) is the first comparative assessment of TE reporting covering jurisdictions worldwide. It provides a systematic framework to rank jurisdictions according to the regularity, quality and scope of their TE reports, and seeks to increase transparency and accountability in the TE field. Note that countries are not scored, ranked or compared on the size of revenue forgone reported, nor on the quality of their TE policy as such. This new version of the Companion Paper introduces the GTETI, outlines the updates made to the index since December 2024, and provides an in-depth explanation of its five dimensions and 25 indicators. It also discusses the rationale, scope, methodology, and assumptions underpinning the GTETI assessment process. The Companion Paper explains the limitations and issues users should bear in mind when consulting the index, which is publicly available free of charge on the Tax Expenditures Lab website, www.taxexpenditures.org.
Revised version (May 2026)
Tax expenditures (TEs) are benefits granted through the tax system that lower government revenue and the taxliability of beneficiaries. Governments worldwide use TEs to pursue different policy goals such as attracting investment, boosting innovation and mitigating inequality. At the same time, TEs are costly: according to the Global Tax Expenditures Database (GTED), the worldwide average over the 1990-2023 period is 3.7 percent of GDP and 23.0 percent of tax revenue (Redonda et al., 2025). When ill designed, they can be ineffective in reaching their stated goals. They can also be highly distortive and trigger negative externalities. Yet, despite the fact that TEs have similar effects on public budgets as direct spending programmes, the lack of transparency in the TE field is striking, as only 116 out of 218 jurisdictions have reported on TEs at least once since 1990.1 In addition, the quality, regularity and scope of such reports are highly heterogeneous and, in many cases, do not allow to engage in meaningful discussions on the effectiveness and efficiency of TEs. The Global Tax Expenditures Transparency Index (GTETI) is the first comparative assessment of TE reporting covering jurisdictions worldwide. It provides a systematic framework to rank jurisdictions according to the regularity, quality and scope of their TE reports, and seeks to increase transparency and accountability in the TE field. Note that countries are not scored, ranked or compared on the size of revenue forgone reported, nor on the quality of their TE policy as such. This new version of the Companion Paper introduces the GTETI, outlines the updates made to the index since December 2024, and provides an in-depth explanation of its five dimensions and 25 indicators. It also discusses the rationale, scope, methodology, and assumptions underpinning the GTETI assessment process. The Companion Paper explains the limitations and issues users should bear in mind when consulting the index, which is publicly available free of charge on the Tax Expenditures Lab website, www.taxexpenditures.org.
Röviddel a rendszerváltás után, az 1990-es évek elején átalakult a hazai mezőgazdasági repülés. Az addig biztos munka és megélhetés szinte egyik napról a másikra bizonytalanná vált, a szakmában maradó pilóták és repülőgép-szerelők pedig egy újfajta kihívással szembesültek: a vállalkozói életformával. Beszélgetésünk harmadik részében ezt a nem könnyű időszakot idézzük fel László Ferenccel.
- Hogyan élted meg a Repülőgépes Szolgálat végét és a vállalkozói létbe való átmenetet?
- Már néhány évvel korábban is ment a lázadozás, hogy mi ugyanazért a tarifáért dolgozunk, mint az előző évtizedekben. Amikor a régi öregek kezdték, egy jó helyen lévő mezőgazdasági pilóta majdnem többet keresett, mint egy Malév kapitány. Aztán változtak a dolgok, a Malévnél komoly fizetések voltak, nálunk pedig megállt minden. Amikor mi kezdtünk, a körépület volt Budaörsön és egy faház. Aztán felépült az ötemeletes irodaház, és akkor mondtuk, hogy ebből baj lesz. Egy darabig még alakultak brigádok, de később már nem. Szükségmegoldásként ekkor jelentek meg a kétpilótás brigádok. Azt vettük észre, hogy az üzemeltető állomány állandó maradt, az irodaházban viszont olyan osztályok lettek, amiről addig nem is tudtunk és mindegyik tele lett. A hangárosok is látták, hogy rengeteg irodista van. A vállalati üdülőbe már nem is tudtunk menni, mert ők januárban lefoglalták a helyeket. Megvolt, hogy mennyit dolgoztunk, tudtuk, hogy mennyi a tarifa, a szorzóval felszoroztuk és gyakorlatilag megcsináltuk helyettük a saját bérszámfejtésünket. Amikor jött a számítógépes csoport, nekem mindig reklamálnom kellett, mert soha nem stimmeltek a számok. Akkora lázadás volt, hogy a TV-híradó is foglalkozott vele, de olyan nagy változások nem történtek.
Written by Laurence Amand-Eeckhout.
The integration of artificial intelligence into healthcare and daily life could deeply impact people’s health and wellbeing, bringing health benefits but also introducing new challenges. Artificial intelligence (AI) has transformed healthcare by supporting clinicians in improving diagnostics, predicting health risks, and personalising treatments in fields such as radiology, oncology, cardiology, and rare diseases, and streamlining hospital management. It offers opportunities to make healthcare more effective, accessible for all, with better outcomes for patients and national health systems. It also supports pharmaceutical development. Beyond clinical settings, citizens use AI chatbots to obtain health information and wellness advice, although this carries risks of misinformation and over-reliance. While AI offers benefits for vulnerable groups, it also carries age-specific risks that require careful attention. For older adults, AI offers remote monitoring, assistive technologies, and companionship tools, but risks replacing rather than complementing human interaction. Young people and children using AI face serious risks including exposure to harmful content, emotional dependency, privacy violations, and reduced critical thinking. Across all age groups, excessive or poorly designed AI use is linked to anxiety, sleep disorders, sedentarism and social withdrawal. Use of AI companions can backfire, deepening isolation or even triggering mental health crises in vulnerable users. The EU AI Act and sector-specific legislation aim to govern these risks while fostering innovation. Realising AI’s health benefits ultimately requires robust human oversight, strong safeguards, and digital skills, with a commitment to keeping human connection and care at the centre, as AI cannot replace face-to-face contact and community structures.
Read the complete briefing on ‘Health and wellbeing in the age of artificial intelligence‘ in the Think Tank pages of the European Parliament.
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